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LKNR bei Baden Marketing Summit – Social Media Day

Der Baden Marketing Summit ist ein neues Veranstaltungsformat rund um aktuelle Marketingthemen, diesmal organisiert von Stadtmarketing Baden unter der Leitung von Ulli List. Der Social Media Day war bereits die zweite Ausgabe dieses Formats. Vor rund 100 Besucherinnen und Besuchern wurde im stilvollen Rahmen des Theaters am Steg dem Thema Social Media ein eindrucksvoller Abend gewidmet.

Gäste: Jacqueline Eder (WKNO) · Philipp Reinisch (Fieldfisher) · Udo Lackner (LKNR) · Marion Krammer (Moderaum) · Jasmin Werner (Querschnitt) · Stephan Kreissler (Leads & Content)

Moderation: Birgit Perl

Rechtliche Grundlagen: Musik & Social Media

Zu Beginn des Abends wurde von Jaquline Eder und Herrn Philipp Reinisch die Rechtslage bei der Verwendung von Musik auf Social-Media-Plattformen bzw. Bestimmung der DSGV beleuchtet – insbesondere im gewerblichen Kontext, wo besondere Sorgfalt geboten ist. Wer immer auch dazu Fragen hat, kann sich vertrauensvoll an die Rechtsauskunft der WKO wenden.

Social Media & das menschliche Gehirn

Udo Lackner (LKNR) eröffnete mit einem grundlegenden Verständnis davon, warum Social Media funktioniert:

  • Das menschliche Gehirn hat sich in den letzten 20.000 Jahren kaum verändert. Der Mensch ist ein soziales Wesen – Überleben war nur in der Gruppe möglich.
  • Rund 90 % unserer Entscheidungen werden unbewusst, im „Autopilot-Modus“ getroffen. Der Verstand rationalisiert diese erst im Nachhinein.
  • Wir werden täglich mit ca. 5.000 Impulsen konfrontiert. Ohne emotionalen Anker besteht kaum eine Chance, wahrgenommen zu werden.
  • Menschen kaufen keine Produkte – sie kaufen Sehnsüchte, Wohlbefinden und Erlebnisse.

Social Media funktioniert deshalb dann am besten, wenn echte Gesichter, persönliche Geschichten und emotionale Verbindungen im Mittelpunkt stehen.

Praxisbeispiele aus der Region

Marion Krammer – Moderaum

Marion Krammer, Boutique-Besitzerin aus Baden, schilderte, wie sie während der Corona-Pandemie – aus wirtschaftlicher Notwendigkeit – begann, aktiv auf Social Media zu posten. Anfangs konnte sie sich nicht vorstellen, selbst das Gesicht ihres Unternehmens zu sein. Durch kontinuierliches Lernen und Ausprobieren erzielte sie beeindruckende Ergebnisse: Heute zählt ihr Instagram-Account 62.000 Follower – mit einer bemerkenswerten Konsequenz: Der Online-Umsatz des Moderaums hat den stationären Umsatz mittlerweile überholt.

Jasmin Werner – Querschnitt (Friseur & Beauty)

Auch Jasmin Werner, Inhaberin des Friseur- und Beautysalons Querschnitt, teilte ihre Erfahrungen. Ihr Erfolg auf Instagram zeigt eindrucksvoll, welche Reichweite konsequentes Social Media leisten kann: Mittlerweile kommen Kundinnen und Kunden aus Graz oder München eigens nach Baden, um ihre Leistungen in Anspruch zu nehmen. Beide Unternehmerinnen eint die absolute Überzeugung für ihr Handwerk sowie die Bereitschaft, dranzubleiben – trotz anfänglicher Hemmungen vor der Kamera. Besonders bemerkenswert: Ihre starke Position haben beide ausschließlich durch organisches Wachstum erreicht – ganz ohne bezahlte Werbung.

LinkedIn als Businessplattform – Stephan Kreissler (Leads & Content)

Stephan Kreissler, ausgewiesener LinkedIn-Experte, der zahlreiche Personen und Projekte in diesem Bereich betreut, beleuchtete die spezifischen Potenziale von LinkedIn für Unternehmer:innen. Als professionelles Netzwerk bietet LinkedIn gerade für regionale Betriebe und Selbstständige enorme Chancen, um Sichtbarkeit aufzubauen, neue Geschäftskontakte zu gewinnen und Expertise gezielt zu positionieren – weit über die unmittelbare Region hinaus.

Trends & Ausblick

  • Bis 2029 wird prognostiziert, dass digitale Werbung einen Anteil von rund 80 % am gesamten Werbemarkt ausmachen wird.
  • Plattformen passen ihre Algorithmen laufend an ihre eigenen Ziele (Werbeeinnahmen) an – langfristige Trends sind daher schwer vorherzusagen.
  • Inhalte mit hoher Verweildauer werden von Plattformen bevorzugt ausgespielt, da sie ein höheres Vermarktungspotenzial bieten.

Fazit des Abends

Authentizität ist die Währung der Zukunft.

In Zeiten von KI und Informationsüberflutung wird das Echte – echte Gesichter, echte Geschichten, echte Menschen – zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Social Media bleibt ein kraftvolles Instrument für regionale Unternehmen, um ihre Zielgruppen zu erreichen und auch über die unmittelbare Region hinaus zu wachsen. Die wichtigste Voraussetzung: Konsequenz und der Wille, dranzubleiben.

 

Fotocredits: Chrstian Schörg

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